logo wikepediaBis zum Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Hinterweiler zum kurtrierischen Amt Daun. Während der sogenannten Franzosenzeit (1798 bis 1814) war Hinterweiler dem Kanton Gerolstein im Saardepartement zugeordnet. Nachdem die Region 1815 aufgrund der Beschlüsse auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugesprochen wurde, stand die Gemeinde Hinterweiler von 1816 an unter der Verwaltung der Bürgermeisterei Rockeskyll im Kreis Daun, der Teil des Regierungsbezirks Koblenz in der Rheinprovinz(1822) war.
Vom Mittelalter an bis etwa 1930 wurden am Fuße des Ernstberges Mühlsteine gebrochen.
 
Bevölkerungsentwicklung
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Hinterweiler, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen. 
 
  • Jahr  
  • 1815  180        
  • 1835  274
  • 1871  279
  • 1905  299
  • 1939  314
  • 1950  279
  • Einwohner    
  • 1961  256  
  • 1970  272
  • 1987  231
  • 2005  228
  • 2013  236
  • 2016  365
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Quelle: Wikepedia

Die Ortsgemeinde Hinterweiler hatte vorgeschichtlich sicherlich nicht die Bedeutung von den sogenannten Mittelzentren. Dennoch ist sicher, dass die Ortsgemeinde auf eine lange Historie zurückblicken kann.

Funde im Bereich "Im Gemeindewinkel" belegen, dass es auch schon in der Vorzeit eine keltische Besiedlung gegeben haben muss. Dies waren sicherlich jedoch nur Ausläufer der Hauptkeltensiedlungen auf der Tangente Rockeskyll, Hohenfels - Essingen in Richtung Dockweiler.

Siedlungsspuren aus der Römerzeit, die nördlich am Fuße des Ernstberges und ca. 500 m westlich des Ortes gefunden wurden weisen darauf hin, dass der Ernstberg als Kultstätte genutzt wurde.

Der Fund eines Frankengrabes in Hinterweiler dokumentiert darüber hinaus, dass die nach dem Niedergang des Römischen Reiches folgenden Franken Hinterweiler in der 2. Hälfte des 1. Jahrtausends n. Chr. besiedelten.

Auf Grund einer Flurbezeichnung ging (geht man möglicherweise noch) davon aus, dass es auf der Gemarkung Hinterweiler ein Kloster gegeben hat. Nach neueren Erkenntnissen geht man allerdings gesichert davon aus, dass es sich bei dem vermeintlichen Kloster um Reste von Wohngebäuden römischer Legionäre handelt. Im Jahre 2014 haben kleinere Grabungen stattgefunden; ein Überflug mit Spezialgeräten ist geplant. Abschließende Ergebnisse liegen derzeit noch nicht vor.

Urkundlich nachweisbar ist, dass der Ort Hinterweiler vor dem Jahr 349 sich einfach nur "Whyler" nannte, was so viel bedeutet, wie Ort. Sicherlich hieß die Nachbargemeinde Kirchweiler auch nur "Whyler". Ob nun hieraus der jetzige Name "hinter Whyler", also Hinterweiler letztendlich entstanden ist, kann vermutet, aber nicht nachgewiesen werden.

Als Hauptnachweisquelle dienen auch heute noch kirchliche Aufzeichnungen. Hiernach gab es im Mittelalter in der Ortsgemeinde Hinterweiler drei kleinere Kirchen, wovon nur noch die Kapelle aus dem Jahr 1860 vorhanden ist. Man zählte die stolze Zahl von 356 Seelen innerhalb der Gemeinde. Auch die Angaben der sogenannten Feuerstellen (sicherlich: Haushalte !) lag zur damaligen Zeit auch schon höher, als in der heutigen Zeit. Aktuell verfügt die Ortsgemeinde Hinterweiler über eine Fläche von 5,32 kmund zählt  236 Einwohner (Dezember 2013).

dorfgeschichtedorfgeschichtedorfgeschichte

Quelle: Hinderweiler.de

contact icon

 Familie Strunk-Kaster 

 Im Hahn 9  54570  Hinterweiler 

logo telefoon 0049 (0) 06595/1345 

logo mobiel 0049 (0) 01701554486 

logo mail fewovulkan@gmx.de